885 Netzwerk SolidaritätChronos Verlag, Aarau, Dezember 2007
180 Seiten, Hrsg. Martin Arnold

Netzwerk Solidarität: Vorkehren – Retten – Aufbauen

Wieso werden Menschen aus Lawinen, brennenden oder überschwemmten Häusern und aus der Seenot gerettet? Wieso müssen Menschen nicht einsam sein, wenn sie alleine sind, wieso nicht ohne Hilfe, wenn sie krank sind? Weil Menschen Menschen helfen. Eine solidarische Gesellschaft ist eine erfolgreiche Gesellschaft. Auch wenn der Begriff Gemeinwohl nicht mehr zum allgemein gebräuchlichen Wortschatz gehört, beweisen Menschen durch ihr solidarisches Handeln, dass es Hilfe gibt, wo Hilfe benötigt wird, und zwar auf freiwilliger wie auf professioneller Ebene.

Gemeinnützige Arbeit hat nichts mit Aufopferung zu tun. Das zeigen die 17 Reportagen, Porträts und historischen Abrisse im Buch «Netzwerk Solidarität». Da versuchen sich die Bewohner im überschwemmten Mattequartier von Bern auf eine neue Katastrophe einzustellen, da vermitteln Lehrer schwer erziehbaren Jugendlichen verantwortliches Handeln beim Tauchen, es löscht die Feuerwehr, rettet die Seepolizei, hütet eine ältere Frau das Kind einer Alleinerziehenden …

Die im Buch beschriebenen Menschen, die retten, vorkehren und neue Schutzmassnahmen entwickeln, sind nur eine sehr kleine Auswahl und doch zeigen sie: Ohne die Menschen, die helfen und damit dem Gemeinwohl dienen, wäre unser Land ein ganz anderes.

Daniela Schwegler hat zusammen mit andern als Co-Autorin am Buch mitgewirkt.

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